Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Heimatabend

 

 

Festlicher Jubiläumsheimatabend in Lechhausen

Mit besonderem Stolz durfte der Lechhauser Trachtenverein in diesem Jahr auf 120 Jahre lebendige Vereinsgeschichte zurückblicken. Zugleich feierte die Trachtenkapelle Lechhausen ihr hundertjähriges Bestehen – zwei bedeutende Jubiläen, die Zeugnis geben von gelebtem Brauchtum, kultureller Beständigkeit und generationsübergreifender Gemeinschaft.

Nach einem Jahr voller Höhepunkte fand am vergangenen Freitag im festlich geschmückten Zelt der Lechhauser Kirchweih der feierliche Höhepunkt dieses Jubiläumsjahres statt.

 

Bereits am frühen Abend erfüllten die festlichen Klänge der Trachtenkapelle das Zelt und hießen die zahlreichen Gäste aus nah und fern herzlich willkommen. Unter den Anwesenden befanden sich Vertreter befreundeter Trachtenvereine ebenso wie viele Bürgerinnen und Bürger, die sich mit Freude und Stolz dem Lechhauser Vereinsleben verbunden fühlen.

 

Bei einem gut gefüllten Zelt ehrten neben der eigenen Kinder-/Jugend-, sowie Aktivengruppen auch die Gäste der Trachtenvereine aus Gablingen, Gersthofen, Königsbrunn und Merching die Jubilare mit Plattlern und Tänzen.

 

Lechhausen ist jedoch nicht nur die Heimat des Trachtenvereins, sondern auch der Alevitischen Gemeinde. Seit der gemeinsamen Veranstaltung „Arkadaş“ im vergangenen Jahr verbindet die beiden eine besondere Freundschaft. Umso größer war die Freude, auch deren Kinder- und Jugendgruppe mit einem Tanz begrüßen zu dürfen. Der Kronentanz der Aktiven war schließlich das Highlight des Abends.

 

Zum Ausklang wurde zum offenen Tanz eingeladen – dabei durften Walzer, Polka und Zwiefacher natürlich nicht fehlen.

 

__________________________________________________________________________________________________________________

120 Jahre Trachtenverein Lechhausen – 100 Jahre Trachtenkapelle Lechhausen

Der Jubiläumsheimatabend

 „Eigentlich wollten wir zum Geburtstag alles anders machen, aber nachdem Euch scheinbar gefällt, was wir bisher gemacht haben, haben wir es gelassen“ – so begrüßte Vorstand Toni Kürzinger die Gäste zu unserm Jubiläumsheimatabend. Ein paar alte „Heimatabend-Traditionen“ wurden auch dieses Jahr wieder gelebt. So eröffneten wieder jedes Jahr die Aktiven mit dem „Grassauer“ den Abend.

Aber nicht nur althergebrachtes bekamen unsere Gäste zu sehen, auch Neues stand diesen Heimatabend auf dem Programm. Das „Weisenbläser“- Duo Toni Kürzinger und Stefan Fleischer ist bereits ein musikalisch eingespieltes Team und begeistert seit langem mit ihren Flügelhörnern. Diese wurden dieses Jahr jedoch durch Tuba und Ziach getauscht, auf der Stefan Fleischer, der seit 1,5 Jahren erst spielt, sein Debüt zum Besten gab. Beide ernteten riesigen Appalus. Auch unser Kleinsten zeigten, dass sie in kürzester Zeit zwei neue Tänze und Plattler lernen können. Beim „Illerthaler“ überzeugten sie das Publikum mit sehr guter Mimik und bei „Toppozer Kreuzpolka“ zeigten sie, dass sie diesen genauso gut tanzen können, wie unsere Aktiven. Der „Bandeltanz“ wurde durch unsere Vorplatter für den diesjährigen Heimatabend auch etwas umgeändert und mit neuen Figuren erweitert.

Der "Illerthaler"Der "Illerthaler"

Der "Bandltanz"Der "Bandltanz"

Aber ein Heimatabend ohne Ehrungen ist nur ein halber Heimatabend. Insgesamt 185 Jahre sind Ludwig „Wiggerl“ Straßer (50 Jahre), Marianne Färber (70 Jahre) und Margit Engelhardt (65 Jahre) bereits im Verein aktiv mit dabei. Diese Treue wurde durch die Vorstände Toni Kürzinger und Ulrike Riedl besonders gewürdigt. Als Gaustandartenträger war es auch für Karl Bader (Trachtenverein Burgau) eine Ehre, seinem Vorgänger Wiggerl Straßer, die Ehrung zu überreichen.

v.li.: Marianne Färber, Ulrike Riedl, Wiggerl Straßer, Toni Kürzinger, Magrit Engelhardtv.li.: Marianne Färber, Ulrike Riedl, Wiggerl Straßer, Toni Kürzinger, Magrit Engelhardt

Gaustandartenträger unter sich: Wiggerl Straßer und Karl BaderGaustandartenträger unter sich: Wiggerl Straßer und Karl Bader

Nach einer kleinen Pause, durften unsere Theaterspieler das neueste Stück aus der Feder unseres Theaterleiters, Florian Schrader, uraufführen. Das „Datschi-Kartell“ beanspruchte ordentlich die Lachmuskeln der Gäste

Als krönenden Abschluss spielte die Trachtenkapelle um Toni Kürzinger, ganz traditionell, den „Laridah-Marsch“.

 

Nicht nur auf der Bühne, sondern auch im  Hintergrund sind viele helfenden Hände aktiv. Unser Küchen- und Schankteam und unsere Bedienungen leisten, wie bei jeder Veranstaltung, einiges, um unsere Gäste mit Getränken und den verschiedensten Köstlichkeiten zu versorgen.

 

 

 

__________________________________________________________________________________________________________________

Heimatabend 2024

„Es muss nicht immer kompliziert sein - jeder ist willkommen und darf mittanzen“, begrüßte 1. Vorstand Toni Kürzinger vergangenen Samstag die zahlreichen Gäste unseres diesjährigen Heimatabends. Das jeder mitmachen kann, wurde bereits beim „Auftanz“ deutlich. Kinder, Aktive und Musikanten unserer Trachtenkapelle hatten den Tanz bereits im Vorfeld ausreichend geprobt und den diesjährigen Heimatabend auf eine besondere Weise eröffnet. Aber nicht nur der „Auftanz“, sondern auch die „Sternpolka“ wurde von alle Gruppen gemeinsam getanzt. Musikalisch wurden die Tänzer dabei von Florian Schrader auf der Ziach und Toni Kürzinger auf der Tuba begleitet.

Im weiteren Verlauf des Abends folgte der „Fröhliche Kreis“ und die „Krebspolka“ (beides von unserer Kinder- und Jugendgruppe präsentiert). Die Aktiven rundeten hierbei mit zwei Plattleren, unserem Vereinsplattler, dem „Grassauer“ und dem „Dachauer Bauer“ das ganze ab.

Zwischen den einzelnen Tänzen und Plattlern sorgte unsere Trachtenkapelle mit abwechslungsreichen Stücken für eine schöne Stimmung. Die „Weissenbläser“, bestehend aus Toni Kürzinger und Stefan Fleischer ergänzten musikalisch am Bariton das Programm.

v.l.: Erika Schneider, Esther Hamacher, Ulrike Riedl, Toni Kürzingerv.l.: Erika Schneider, Esther Hamacher, Ulrike Riedl, Toni Kürzinger

Toni Kürzinger (li) bei der Begrüßung während des "Auftanz"Toni Kürzinger (li) bei der Begrüßung während des "Auftanz"

1. und 2. Vorplattler beim "Dachauer Bauer"1. und 2. Vorplattler beim "Dachauer Bauer"

 

Eine große Überraschung erhielt unser langjähriges Vereinsmitglied und 2. Kassier Esther Hamacher. Sie wurde für 25 Jahre Vereins- und Gauzugehörigkeit von Bezirksleiterin Erika Schneider (Stellvertretend für Gauvorstand Horst Müller) und Toni Kürzinger geehrt. Beide bedankten sich für die langjährige Treue und Unterstützung bei allen anfallenden Arbeiten.

Nach einer kurzen Pause war es Zeit für das diesjährige Theaterstück. „Der Gockelstreit“  wurde bereits seit Ende Februar unter Leitung von Florian Schrader fleißig geprobt. Sebastian Fischer, Sabine Russo, Stefanie Röthinger und Lukas Kunze brachten mit ihrer schauspielerischen Darbietung das Publikum zum Lachen und beanspruchten so manches Zwerchfell. Unsere zuverlässige Souffleuse Nicole Dengel, die leider kurzfristig erkrankte, wurde spontan durch Toni Kürzinger ersetzt.

Gebührender Applaus für den Regisseur Florian SchraderGebührender Applaus für den Regisseur Florian Schrader

Traditionell wurde der Heimatabend mit dem „Lad’n zua“ beendet. Die Trachtenkapelle spielte, wie für uns üblich, den „Laridah-Marsch“ noch als Zugabe auf.

                 __________________________________________________________________________________________________________________

Frühjahresheimatabend 2023

 

Eine langjährige Vereinstradition ist unser Heimatabend, der dieses Jahr zum ersten Mal nur einmal im Jahr stattfindet.  Mit dem Lied „Hallo, schön das du da bist“ begrüßte unsere Kinder- und Jugendgruppe die Besucher und konnte zeigen, was sie in den Proben fleißig einstudiert hat. 1. Vorstand Toni Kürzinger schloss sich der Begrüßung an und hieß ebenfalls alle willkommen. Anschließend zeigten die Aktiven den „Grassauer“, der als unser Vereinsplattler natürlich nicht fehlen darf.  Neben den Auftritten der Kinder und den Aktiven durfte die musikalische Umrahmung auch nicht fehlen. Neben  der Trachtenkapelle traten, wie schon auch bei den letzten Heimatabenden, die Weisenbläser (Toni Kürzinger und Stefan Fleischer) wieder auf. Als musikalisches Schmankerl bekamen wir diesmal Unterstützung von den Beidelbuam vom Heimat und Trachtenverein Bayermünchingen Merching.

Die "Beidelbuam" (Mitte und rechts) mit Toni KürzingerDie "Beidelbuam" (Mitte und rechts) mit Toni Kürzinger

Eine besonderen Dank gab es für zwei langjährige Verinsmitglieder: Thea Prucker und Irene Ziessow. Beide haben den Verein in vielerlei Hinsicht unterstützt und das Vereinsleben am Laufen gehalten. Hierfür bedankten sich beide Vorstände recht herzlich.

 

Nach einer kurzen Pause durften alle Anwesenden die Uraufführung des ersten Stücks unseres Theaterleiters Florian Schrader genießen: „Die Hütten will er nimmer“.  Das Zwerchfell wurde durch die schauspielerische Leistung ordentlich beansprucht. Die Lacher und der Applaus sprachen letztendlich für sich und waren ein großes Lob für unseren Theaterleiter und die Schauspieler.

 

Mit dem „Überall san’d Laden zua“ wurde unser Heimatabend von unseren aktiven Buam mit tatkräftiger Unterstützung aus den Trachtenvereinen Merching und Gersthofen beendet. Die Zuschauer forderten allerdings von der Trachtenkapelle unter kräftigem Applaus eine Zugabe. Und wie es sich für einen ordentlichen Augsburger Trachtenverein gehört, machte der „Laridah“ den krönenden Abschluss.

Warum es dieses Jahr nur einen Heimatabend gibt? Am 23.09.2023 findet stattdessen ein Hoigarten bei uns in der Krone statt, vorbeikommen lohnt sich.